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kuschelmaus
Administrator
Anmeldungsdatum: 04.01.2008 Beiträge: 41 Wohnort: Münsterland |
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Ihr Kopf fühlt sich an wie in unter Druck ? |
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Ihr Kopf fühlt sich an wie in unter Druck. Oder als trüge er eine schwere Last. Menschen mit chronischem Spannungs-Kopfschmerz haben mehr als nur einen kleinen Brummschädel. Eine eindeutige Ursache für die Krankheit ist noch nicht gefunden. Aber es gibt Therapien. Und zusätzlich kann jeder selbst etwas tun.
Unter Kopfschmerzen leiden etwa 50 Millionen Menschen in Deutschland. Nicht eingerechnet diejenigen, die wegen eines Gläschens zuviel einen Brummschädel bekommen. Mediziner unterscheiden zwischen mehr als 200 verschiedenen Formen des Kopfschmerzes. Die am meisten verbreitete ist der Spannungs-Kopfschmerz. 54 Prozent aller Kopfweh-Geplagten leiden unter dieser Pein.
Hohes Alter - hohes Risiko
Spannungskopfschmerz kann jeden treffen, Männer wie Frauen, Junge und Alte. Manchem wird das Leidens-Päckchen schon in die Wiege gelegt: Wenn Vater oder Mutter schmerzgeplagt sind, ist das Risiko zu erkranken deutlich erhöht. Chronische Spannungs-Kopfschmerzen allerdings nehmen mit dem Lebensalter zu: von Menschen unter 36 Jahren sind nur zwei Prozent betroffen, die über 55-Jährigen aber schon zu vier Prozent. Frauen sind schmerzlich benachteiligt, sie klagen häufiger als Männer über den Druck im Kopf.
Chronische Spannungskopfschmerzen haben fast immer eine Vorgeschichte. Plagen die Kopfschmerzen weniger als zwölf Tage im Jahr, nennen die Ärzte ihn noch: sporadischen episodischen Kopfschmerz. Steigert sich das auf bis zu 15 Tage im Monat, heißt er episodischer Kopfschmerz. Erst wenn das Leiden an 15 Tagen oder mehr im Monat wiederkehrt oder sich an über 180 Tagen im Jahr zeigt, heißt die Diagnose: chronischer Spannungs-Kopfschmerz. In 80 Prozent der Fälle hat die Erkrankung in etwa zehn Jahren die genannten Stadien durchlaufen. Nur selten überfällt der chronische Kopfschmerz einen Menschen spontan.
Stress macht einen dicken Kopf
Bis heute wissen Wissenschaftler nicht, woher Spannungs-Kopfschmerzen kommen. Einig sind sie sich darin, dass es nicht eine die eine Ursache gibt, sondern viele Faktoren eine Rolle spielen. Studien lassen die Vermutung zu, dass Stress und Überforderung beim Entstehen der Krankheit eine Rolle spielen. Denn solche Belastungen verändern den Stoffwechsel im Gehirn. Unter anderem wird der Botenstoff Serotonin verstärkt abgebaut. Dadurch sinkt die Schmerzschwelle, das Gehirn reagiert nun sensibler auf Schmerzreize. Und das nicht nur innen, sondern auch außen: Menschen mit chronischem Spannungs-Kopfschmerz sind extrem empfindlich am Kopf.
Quelle:http://www.stern.de/kopfschmerz/erkrankungen/:Chronische-Spannungs-Kopfschmerzen-Der-Sch%E4del-Schraubstock/597876.html
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| 15.07.2008, 15:34 |
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