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kuschelmaus
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Anmeldungsdatum: 04.01.2008 Beiträge: 41 Wohnort: Münsterland |
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Etwa drei Prozent ... |
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Etwa drei Prozent aller bösartigen Tumoren sind Harnblasenkarzinome (Blasenkrebs). Sie treten gehäuft im höheren Lebensalter auf, bei Männern etwa drei- bis viermal häufiger als bei Frauen. Chronische Blasenentzündung, Zigarettenrauchen und bestimmte Chemikalien bzw. Medikamente begünstigen ihre Entstehung. In tropischen Regionen (vor allem in Afrika, Asien und Südamerika) ist eine der wichtigsten Ursachen für Blasenkrebs die Bilharziose, eine Infektion mit Einzellern, die in Seen und Flüssen leben.
Eine Blutbeimengung im Urin ist neben häufigem oder schmerzhaftem Wasserlassen das Haupt- und Frühsymptom von Blasenkrebs. Blut im Urin ist – ohne Fieber oder eindeutigen Harnwegsinfekt – immer tumorverdächtig. Um die Krankheit nachzuweisen, ist die Blasenspiegelung (mit Entnahme von Gewebeproben) die wichtigste Untersuchung. Gewebeproben des Blasentumors werden dabei in Narkose entnommen und mikroskopisch beurteilt, um die Tumorart, das Stadium und die Eindringtiefe festzustellen. Weitere Verfahren (z.B. Computertomographie, Urographie) lassen erkennen, ob der Krebs sich schon auf Nachbarorgane oder Lymphknoten ausgebreitet hat.
Die Therapie des Blasenkrebses richtet sich wesentlich nach der Tumorart, dem Sitz, dem Stadium und der Ausbreitung des Harnblasenkarzinoms. Oberflächliche Tumoren können über die Harnröhre entfernt werden. Bei fortgeschrittenen Stadien muss meist die Blase komplett entfernt und der Urin abgeleitet werden.
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| 13.02.2008, 15:26 |
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