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kuschelmaus
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Anmeldungsdatum: 04.01.2008 Beiträge: 41 Wohnort: Münsterland |
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Arthrose - wenn die Gelenke verschleißen |
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Arthrose - wenn die Gelenke verschleißen
Fast fünf Millionen Menschen in Deutschland wachen morgens mit steifen Gliedern auf, können sich zunächst kaum bewegen und leiden häufig an teilweise starken Schmerzen. Der Grund: Durch den Verschleiß der Gelenkknorpel reiben die Knochen aufeinander und verursachen so Schmerzen und Beschwerden.
Die Knochen werden durch diesen Prozess dichter und härter. An den Rändern der Gelenke können sich Zacken bilden, die das Gelenk verdicken und Bewegungen noch schmerzhafter machen können. Diese degenerative Knochengelenkserkrankung wird "Arthrose" genannt.
Arthritis oder Arthrose?
Die Arthrose ist eine nicht-entzündliche, chronische Erkrankung der Gelenksknorpel. Unter Arthritis versteht man eine Entzündung des Gelenks. Eine Arthrose kann zu einer Arthritis führen. Vor allem aber begünstigt eine Gelenksentzündung den Knorpelverschleiß und verschlimmert so die Arthrose.
Tatsächlich ist Arthrose als Erkrankung eine der häufigsten Ursachen für Arbeitsunfähigkeit und Frühverrentung. Die Ursache für die Erkrankung wird in falscher körperlicher Belastung und Fehlhaltungen in Beruf und Freizeit gesehen. Alle 200 Gelenke des Menschen können von Arthrose betroffen sein, tatsächlich trifft es aber überwiegend diese:
Arthrose des Hüftgelenks (Coxarthrose)
Arthrose des Kniegelenks (Gonarthrose)
Arthrose der Wirbelsäule (Spondylarthrose)
Arthrose des Schultergelenks (Omarthrose)
Schleichender Beginn
Normalerweise bemerkt man die Reibung in den Gelenken gar nicht. Weil das Knorpelgewebe keine Nerven besitzt, wird auch das frühe Stadium der Erkrankung nicht bemerkt. Zu diesem Zeitpunkt wird der Knorpel etwas weniger elastisch. Einzelne Knorpelzellen sterben ab und werden nicht nachgebildet.
Die Knorpeloberfläche reißt ein und es bilden sich kleinste Vertiefungen im Knochen, die dann im Laufe der Zeit immer tiefer werden. Letztlich wird die eigentlich glatte Oberfläche des Knorpels rau und narbig, das Gelenk kann nicht mehr ohne Probleme und Schmerzen bewegt werden.
Von diesem Prozess ist das gesamte Gelenk - also Knochen, Gelenkkapsel, Gelenkinnhaut und Sehnen - betroffen. Den Schweregrad der Erkrankung teilen Mediziner in vier Stufen von I - IV ein, wobei mit Knorpelschäden IV. Grades schwere Gelenkschädigungen mit Knochenschäden beschrieben werden.
Arthrose betrifft (fast) alle Wirbeltiere
Mit der degenerativen Gelenkserkrankung sind wir nicht allein: Fast alle Wirbeltiere, sogar Wale, können daran erkranken. Ausgenommen sind lediglich die beiden Säugetierarten, die über Kopf hängen: Fledermäuse und Faultiere.
Anders als unsere tierischen Leidensgenossen können wir Menschen aber selbst einiges zur Linderung der arthritischen Beschwerden tun. Zwar gibt es keine vorbeugenden Maßnahmen wie zum Beispiel eine Impfung. Aber bereits die Vorsorgeuntersuchung bei Säuglingen, die eine angeborene Hüftfehlstellung ausschließen soll, gilt als vorbeugende Maßnahme gegen eine spätere Hüftarthrose
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| 08.01.2008, 08:57 |
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